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Naturschutzbund (NABU) Region Trier
Helfen - Bilden - Zukunft sichern
Sie möchten mithelfen, Natur und Landschaft der Region Trier zu erhalten?
Sie möchten mehr über Pflanzen, Tiere und Ökosysteme an Mosel und Saar sowie in Eifel und Hunsrück erfahren?
Sie möchten Ihren Kindern und Enkelkindern eine intakte Naturlandschaft hinterlassen?
Wir setzen uns für Natur und Umwelt in der Region Trier ein:
Durch Arten- oder Biotopschutz, Umwelt- bildung, umweltpolitische Arbeit, Stellung- nahmen zu öffentlichen Planungen
sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
So können Sie uns unterstützen:
- Sie wollen uns mit Ihrer aktiven Mitarbeit statt mit Geld helfen? Wir freuen über ihre Zeitspende für verschiedene kleinere und
größere Aufgaben. Vorkenntnisse sind keine nötig.
- Sie haben keine Zeit, möchten uns aber regelmäßig finanziell unterstützen?
Wir bieten Ihnen gerne unsere Mitgliedschaft an.
- Sie möchten uns einmalig finanziell unterstützen, zum Beispiel für ein bestimmtes Projekt?
Über ihre Spende freuen wir uns.
Unsere Streuobst-Initiative
...die erste Aufpreisvermarktung in der Region Trier
Bestimmt werden auch Sie das eine oder andere Mal auf einem Spaziergang im Spätsommer an Streuobstwiesen
vorbeigegangen sein und die voller Früchte hängenden Obstbäume bewundert haben.
An dem Zustand der Bäume und an den am Boden liegenden Äpfeln erkennt man dann oft leider sehr schnell,
dass weder die Bäume gepflegt noch die Früchte geerntet werden. Die Ursachen hierfür sind mehrschichtig,
ein Grund aber ist sicher, dass für Obst zur Saftvermarktung im Verhältnis zum Arbeitsaufwand ein zu geringer
Preis von den Keltereien bezahlt wird.
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Deshalb haben wir uns 2009 ent- schlossen, eine Initiative zur Auf- preisvermarktung von Streuobst zu starten.
Ab 2011 werden Streuobstwiesen- besitzer unter Vertrag genommen, die für ihr Obst einen Garantiepreis
erhalten und im Gegenzug von uns festgelegte und kontrollierte Auflagen für die Baum- und Wiesenpflege erfüllen
müssen. Damit leisten wir auch - wie viele andere derartige Initiativen - einen kleinen Beitrag zum
Erhalt des Landschaftsbildes, alter regionaler Obstsorten und der Artenvielfalt.
Auf dem obigen Foto sehen Sie beispielhaft die Produkte unserer Kelteraktion 2010, bei der wir selbst gesammelte
Äpfel von einer städtischen Streuobstwiese im Aveler Tal und zugelieferte Äpfel von der Sauer und
aus dem Konzer Tälchen keltern ließen.
Wir arbeiten seit dem Jahr 2010 mit der Kelterei Conrad in Welschbillig zusammen, die für uns auch die
Lagerung und Auslieferung an den Weltladen in der Pfützen- straße sowie an den BioMarkt Hennige in der Saarstraße
in Trier übernimmt.
Unser naturtrüber NABU-Apfelsaft ist auch in dem gemeinsam mit der Arbeitsge- meinschaft Frieden (AGF) und Bund für Umwelt
und Naturschutz (BUND) herge- stellten Apfel-Mangosaft zu 80% enthalten. Der Mango-Anteil stammt aus Konzen- trat des fairen Handels.
Übrigens: Am 7.6.2011 wurde unsere Initiative vom Landrat des Kreises Trier-Saarburg, Günther Schartz, mit einem von vier
Umweltpreisen ausgezeichnet. Noch ein Ansporn, weiterzumachen und weitere Streuobstwiesenbesitzer für das Projekt zu gewinnen.
Das Thema „Streuobst“ haben sich auch Sascha Rachow und Michael Hessel, die beide bei uns ein Praktikum ableisteten, zum Thema eines
filmischen Berichts gemacht.
Schauen Sie sich den Film
Streuobst in der Region Trier
aus der Mediathek des OK54 an.
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Um Streuobstwiesenbesitzern einen Einblick zu geben, welche alten Obstsorten für den Streuobstanbau in der Eifel
geeignet sind, welche Verwendungsmöglichkeiten und Besonderheiten die Sorten haben und ob sie gute Befruchter sind,
haben wir hier drei Dokumente zum Download bereitgestellt:
Empfehlungsliste alter und bewährter Obstsorten
Hauptsortiment für den Streuobstbau
Obstsorten für den Streuobstbau in Rheinland-Pfalz
Handy-Sammelaktion
... aus Altem wird Neues für die Feuchtgebiete der Unteren Havel.
Was passiert mit alten Handys, Fernsehern und weiteren Elektrogeräten wenn sie durch neue ersetzt werden oder defekt
sind? Sie können wiederverwertet werden - der NABU Region Trier organisiert aktuell eine Handy-Sammelaktion in Trier
und Umgebung. Besonders alte oder kaputte Handys befinden sich aufgrund ihrer geringen Größe nutzlos in Schubladen
deutscher Haushalte - es sind über 70 Millionen Geräte.
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Zahlreiche wertvolle Rohstoffe und schädliche Materialien könnten wiederverwertet oder sachgerecht beseitigt werden,
denn eine Entsorgung über den Hausmüll ist nicht erlaubt. Allerdings erreicht nicht jedes aussortierte Modell den
Recyc- lingkreislauf. Es gibt Rück- nahmekonzepte von verschied- enen Anbietern um den „Vergessenen Handys “ ent- gegenzuwirken.
Neben dem Geräterecycling wird Umweltschutz in dem Projekt „Alte Handys für die Havel“ vom NABU realisiert. Die
naturnahe Umgestaltung des Flusses „Untere Havel“ wird von E-Plus mit bis zu drei Euro pro Gerät unterstützt. Das
Feuchtgebiet beherbergt über 1000 gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzen- arten. Seit Beginn der
Kampagne 2006 wurden 55.000 Handys eingeschickt. Sammelboxen für Althandys in Trier und Umgebung befinden sich bis
Ende des Jahres in:
Volkshochschule und Stadtbibliothek Trier im Palais Walderdorff, Broadway, Astarix, Café Lübke Sounds, Weltladen,
Apotheke am Viehmarktplatz, Bäckerei Chat et Souris in Zewen und der Stadtbibliothek Konz.
Weitere Infos unter www.nabu.de/handyrecycling.
Fledermauswoche 2012
Für den Zeitraum vom 27.8.2012 bis 2.9.2012 planen wir, eine Fledermauswoche durchzuführen.
Vorgesehen sind Führungen, Vorträge,
ein Kinderprogramm und eine Filmvorstellung. Wer Spaß daran findet, kann sich gerne melden bei:
Laura Werner: laura.werner@gmx.net
NABU: region.trier@nabu-rlp.de
Garten-Projekt bringt Kindergartenkindern gesundes Gemüse näher
...wir suchen dafür KiTa's und Senioren
In der Erde wühlen, den Regenwürmern bei der Arbeit zusehen und erkennen, was die Kulturpflanzen zum Wachsen brauchen,
das sind Ziele des NABU-Projektes Kindergarten-Paten. Mitmachen können 10 Kindertagestätten der Region. Diese erhalten
ein Hochbeet, das die Kinder unter Anleitung eines „Gartenpaten“ mit Gemüse bepflanzen und pflegen. Das Projekt sieht
jeweils einen Freiwilligen für die Betreuung der Hochbeete und die gartenpädagogische Arbeit mit den Kindern vor.
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Jede Kita sollte sich vor der Bewerbung um einen solchen Garten- paten kümmern. Das kann zum Beispiel die Großmutter
eines Kindergartenkindes oder ein engagierter Senior aus der Nach- barschaft sein. Das Hochbeet ist für die Kita
kostenlos. Für umweltfreundliches Pflanz- substrat und Saatgut werden Kosten erstattet. Zum Angebot des Projektes gehört
auch die Fortbildung für die Hochbeetpaten. Innerhalb von drei halbtägigen Workshops erfahren sie vieles über das
Gärtnern im Hochbeet und Projekte rund um das Gemüse. Interessierte Kitas können sich bis zum 29.2.2012 für eine
Teilnahme am Projekt bewerben.
Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen sind im Internet unter
Kindergartenpaten
oder bei der NABU Regionalstelle Trier, Pfützenstr. 1, Tel. 0651-170 88 19, erhältlich.
NABU Region Trier im Film
...ein Porträt von Alina Claußen
Eine besondere Art, im Rahmen des Studiums ein Praktikum bei uns abzuleisten, fand Alina Claußen.
Über rund sechs Wochen hinweg, im Sommer 2009, beobachtete sie einige unserer Aktiven und ihre Arbeit mit der Filmkamera.
Aus mehreren Stunden Filmmaterial entstand ein rund elfminütiges Porträt unserer Ortsgruppe, zu dem Alina
das „Drehbuch“ und den Begleitkommen- tar verfasste (der Teil über die nächt- liche Fledermausexkursion
stammt von David Hadwiger, unserem FÖJler bis Juli 2010). Die Ausrüstung lieh sich Alina vom regionalen Fernseh- sender
OK54 aus Trier.
Schauen Sie sich den kleinen
filmischen Querschnitt
unserer ehrenamtlichen Naturschutzarbeit aus der Mediathek des OK54 an.
Naturtrainer-Ausbildung wird 2011 fortgesetzt
Wie bereits in den letzten Jahren suchen wir engagierte Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der Generation 50+ sowie Mütter und
Väter von Kindergartenkindern, die in Zukunft ehrenamtlich umweltpädagogische Aktivitäten und
Projekte in Kinder- gärten im Landkreis Trier-Saarburg oder in der Stadt Trier anbieten möchten.
Für Interessierte veranstalteten wir ab Ende Mai kostenlose acht halbtägige Work- shops, Praxisübungen und
Erfahrungsaustausche.
Weitere Informationen erhalten Sie von der Regionalsstelle unter Tel. 06501/609419 oder mit einer
E-Mail.
Dendrocopos
...die naturkundliche Jahresschrift für die Region Trier
Diese Veröffentlichung, benannt nach dem Mittelspecht (Dendrocopos medius), erscheint bereits im 38. Jahr.
Das anfänglich dünne Heft diente, wie auch der damalige
Untertitel „Ornithologische Mitteilungen aus dem Raum Trier“ zeigt,
den Ornithologen als Mitteilungsorgan. 1981 wurde der Natur- schutz in den Untertitel aufgenommen.
Ab 1984 lautet dieser „Faunistik, Floristik und Naturschutz in der Region Trier“. Damit waren alle
Bereiche der Feld- biologie abgedeckt.
Über die vielen Jahre hat sich im Dendrocopos ein ernormer Fundus an biologischen
und ökologischen Daten über den Bereich des ehemaligen Regierungsbezirks
Trier angesammelt.
Die Themen und Autoren des aktuellen Bands 38 zeigt Ihnen das
Inhaltsverzeichnis.
Der Band 38 kann ab Mitte Juni 2011 per E-Mail bestellt und
über Herrn Walter für 10 EUR (inkl. Porto) bezogen werden. Auch ältere Ausgaben sind noch vorrätig,
erfra- gen Sie bitte deren Preis.
Unsere Kindergruppe
Unsere Kindergruppe trifft sich zu festen Zeiten und an einem festen Ort, wo die Kinder sich austoben und die
Natur mit ihren Sinnen erleben können.
Kinder beim Kräuterkochen im Treffpunkt „Tarforster Pfarrgemeindehaus“.
Von diesen Kindern kann nicht gesagt werden, dass sie wie „hinter Glas“ leben,
wie es der Jugendreport Natur '06 berichtet:
Danach ahnen 54% der Schüler nicht, dass Rosinen getrocknete Trauben sind; jeder dritte im Alter zwischen
12 und 15 Jahren hatte noch nie einen Käfer oder Schmetterling auf der Hand. Stattdessen sitzen sie im Auto
oder vor dem Computer.
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